Konfliktklärung / Mediation

Typische Anlässe sind interpersonale, interfunktionale und interkulturelle Konflikte. In komplexen und global agierenden Organisationen kann die Konfliktlandschaft facettenreich und undurchsichtig sein. Der Klärungsprozess findet in mehreren Schritten statt:

Schritt 1

Auftragsklärung und Konzeption

  • Auslöser  beschreiben: Wie ist die Situation entstanden?
  • Folgen beschreiben: Was ist die Folgewirkung und für wen?
  • Stakeholder identifizieren: Wer hat (k)ein Interesse daran,
    dass es sich ändert oder aber so bleibt?
  • Prozessumfang definieren
  • Ziele formulieren: Was soll künftig anders sein?
  • Weiteres Vorgehen vereinbaren

Schritt 2

Klärungsprozess kommunizieren

  • Auslöser  und Handlungsbedarf beschreiben
  • Zielvorstellung des Auftraggebers beschreiben
  • Prozessumfang und weiteres Vorgehen darstellen
  • Berater/Mediator vorstellen
  • Stellungnahmen einholen

Schritt 3

Eingangsanalyse durchführen
(Sicht, Interessen, Bedürfnisse der Protagonisten erfahren)

  • Wie ist die Situation entstanden/eskaliert?
  • Was ist für Sie wichtig?
  • Was wäre für Sie ein gutes Ergebnis?
  • Wunsch: Was erwarten Sie von den Konfliktpartnern?
  • Angebot: Was bieten Sie?
  • Was sollte jetzt passieren/auf keinen Fall passieren?

Schritt 4

Dialoge, Klärung, Vereinbarung
(in Abhängigkeit von Komplexität finden mehrere Gespräche oder Workshops statt)

  • Entstehungsgeschichten abgleichen
  • Die jeweiligen A-Ziele bearbeiten und Optionen gemeinsam erarbeiten
  • Vereinbarungen treffen

Schritt 5

Review

Die in Schritt 4 geeigneten Maßnahmen werden nach Auswertung der Eingangsanalyse vereinbart

Konfliktklärung / Mediation

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